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FAQ – Häufig gestellte Fragen
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Jetzt anrufen02202 706 9961Das deutlichste Vorzeichen ist Wasser, das merklich langsamer abläuft als noch vor einigen Wochen. Dazu kommen Gluckergeräusche, wenn Luft durch die eingeengte Leitung gedrückt wird, ein fauliger Geruch am Ablauf und Wasser, das kurz zurücksteigt, bevor es verschwindet. Wenn mehrere Abläufe gleichzeitig träge werden, liegt das Problem selten am einzelnen Siphon, sondern weiter hinten in der Sammel- oder Grundleitung. Wer in dieser Phase reinigen lässt, zahlt einen planbaren Termin statt eines Noteinsatzes – und vermeidet, dass die Leitung an einem Sonntagabend endgültig dicht ist.
Ausschlaggebend sind Länge und Durchmesser der Strecke, die Zahl der Schadstellen und die Zugänglichkeit über vorhandene Schächte. Ein Kurzliner über zwei Meter in einer gut erreichbaren Leitung ist ein anderer Aufwand als eine durchgehende Auskleidung über zwanzig Meter mit mehreren Abzweigen, die einzeln wieder geöffnet werden müssen. Dazu kommen Vorarbeiten: Ist die Leitung stark verkrustet oder mit Wurzeln zugewachsen, ist Fräsarbeit nötig, bevor überhaupt saniert werden kann. Deshalb steht am Anfang immer der Befund, nicht die Zahl. Erst wenn Länge, Zustand und Zugänglichkeit feststehen, lässt sich eine Zahl nennen, die auch am Ende noch stimmt.
Auf Wunsch ja – und das ist bei allen Anlässen sinnvoll, bei denen später jemand anders den Zustand beurteilen soll. Beim Immobilienverkauf ist die Aufnahme ein belastbarer Nachweis über den Zustand zum Aufnahmezeitpunkt. Gegenüber Versicherungen dient sie der Schadensverortung, gegenüber der Verwaltung als Beleg für den Handlungsbedarf. Auch für Sie selbst lohnt die Aufbewahrung: Bei einer späteren Kontrollbefahrung lässt sich vergleichen, ob sich eine bekannte Stelle verändert hat oder unverändert geblieben ist. Legen Sie die Datei zusammen mit den übrigen Gebäudeunterlagen ab, dann ist sie im Bedarfsfall auch Jahre später auffindbar.
Wenn Abwasser aus einem Ablauf austritt, wenn mehrere Abläufe gleichzeitig ausfallen oder wenn ein Betrieb ohne Entwässerung stillsteht. Auch das einzige WC im Haus zählt dazu, ebenso ein Wasserstand, der weiter steigt. Kein Notfall ist dagegen ein langsam ablaufendes Waschbecken, ein Geruch im Bad oder eine Verstopfung, die nur einen von mehreren Abläufen betrifft – solche Fälle sind am nächsten Werktag ebenso gut und deutlich günstiger zu lösen. Am Telefon lässt sich das mit wenigen Fragen einordnen, statt vorschnell ein Fahrzeug zu schicken.
Jemand mit Zugang zum Grundstück und zum Revisionsschacht sollte anwesend sein – das muss nicht der Eigentümer selbst sein. Wichtig ist, dass der Schacht erreichbar ist und dass jemand entscheiden kann, falls der Befund von der Annahme abweicht. Bei Mehrparteienhäusern übernimmt das oft der Hausmeister oder die Verwaltung. Auch für die Kamerakontrolle ist Anwesenheit sinnvoll: Der Befund lässt sich am Monitor deutlich besser erklären als hinterher am Telefon, und Rückfragen klären sich sofort. Planen Sie außerdem etwas Platz für das Fahrzeug ein, weil Schlauchhaspel und Aggregat vom Wagen aus betrieben werden.
Die Rückstauebene ist die Höhe, bis zu der das Wasser im Kanal ansteigen kann – in der Regel die Oberkante der Straße am Anschlusspunkt. Alles, was darunter liegt, ist gefährdet: Kellerabläufe, Waschküchen, tiefer gelegte Duschen, Souterrainwohnungen und Garagenrinnen. Alles darüber läuft im Rückstaufall weiter ab. Diese Linie ist deshalb der entscheidende Bezugspunkt für jede Planung: Erst wenn klar ist, welche Abläufe unterhalb liegen, lässt sich entscheiden, welche Schutzart nötig ist und welche Bereiche gar keine Sicherung brauchen. Ohne diese Klärung wird häufig am falschen Punkt gesichert – etwa an einem Ablauf, der ohnehin oberhalb der kritischen Höhe liegt.
Ja, aus zwei Gründen: Absperrblasen sitzen nur auf sauberer Rohrwand dicht, und ohne Vorreinigung ist die begleitende Kamerafahrt wertlos. Ablagerungen können außerdem eine undichte Stelle vorübergehend zusetzen und ein falsch positives Ergebnis erzeugen – die Leitung wirkt dann dicht, obwohl sie es nicht ist. Deshalb gehört die Hochdruckreinigung zum Prüfumfang und wird nicht separat betrachtet. Bei stark verkrusteten Strecken kann zusätzlich Fräsarbeit nötig sein, bevor überhaupt sinnvoll geprüft werden kann. Aus demselben Grund wird die Reinigung nie weggelassen, auch wenn die Leitung auf den ersten Blick sauber wirkt und frei erscheint.

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